Greenpeace wartet mit eigener Markensammlung
auf
Sicher hat sich ein Sammler von Briefmarken schon gewünscht, er könne
die Sujets seiner Kollektionen selber bestimmen. Nur selten geht ein solcher Wunsch in Erfüllung, bedient man sich
nicht gerade einer virtuellen Möglichkeit, die nationale Postorganisationen Internetusern anbieten. Hierbei können
eigene Bilder hinaufgeladen werden und die Briefmarken werden in gedruckter Form, mit Gummierung und als
offizielles Zahlungsmittel für das Porte auf dem Postweg verschickt. Diese Art Briefmarken sind mehr als Gag zu
verstehen und sicher hat der eine oder andere Sammler von seinen Liebsten eine solche Briefmarkenserie auf den
Geburtstag geschenkt bekommen. Als Besitzer einer selber kreierten Briefmarken Serie kann sich aber kaum einer
wähnen.
Wer hat schon seine eigene Briefmarkensammlung? Greenpeace hat sie
schon seit Jahren. Seit die Organisation in die Schlagzeilen geraten ist, sind ihre Briefmarken mit dem schönen
Design heiß begehrt. Und die Motive lassen sich durchwegs zeigen. Einmal sind es Bilder von erfolgreichen Aktionen,
die als ganzer Block erhältlich sind, ein anderes Mal werden auf einer Reihe von vier Briefmarken
Helikoptereinsätze der Organisation dargestellt. Bei den uns bekannten Sujets fällt auf, dass die Macher der
kleinen Kunstwerke immer mit Begeisterung an der arbeit zu sein scheinen, denn die heldenhaften Taten von
Greenpeace, die immer wieder für schlagzeilen sorgen, werden auf heroische Art und Weise
dargestellt.
Gemeint sind aber nicht die Marken zum selber Ausdrucken, wie sie in
der Reihe der „Fantastischen 7“ bei Greenpeace zum Download und anschließenden Ausmalen bereit gestellt werden.
Diese „Marken“ sind eher zur Verzierung von ordentlich frankierten Briefen gedacht. In Senegal und Kambodscha
erschienen zu besonderen Anlässen echte, also für das Frankieren von Postsendungen zugelassene Briefmarkenserien
der Umweltorganisation Greenpeace, wie etwa zum 25jährigen Bestehen der Gruppe. Auch hier waren spektakuläre
Aktionen Vorbild und wurden letztlich als Objekt für die Gestaltung der Briefmarken ausgewählt. Ein sehr schönes
Exemplar stammt aus Rumänien und aus dem Jahre 1997. Auf der einzelnen Briefmarke ist das große Greenpeace Schiff
zu sehen und die Perforierung wird mit dem Design des Meerwassers umrahmt. Auch ein sehr schöner Briefmarkenblock
stammt aus dem Niger, bei dem die Rettung der Riesenschildkröten ein Thema war.
Selten schafft es eine nicht staatliche Organisation auf schöne
Briefmarken. Wer sich für den Briefmarkenankauf interessiert hat sich aber sicher schon mit dem Thema der
Organisation Greenpeace auseinander gesetzt und hat die eine oder andere Marke unter die Lupe genommen.
Während Briefmarken ohne Stempel noch recht häufig anzutreffen sind, bleiben abgestempelte Exemplare besondere
Sammlerstücke. Wie in der freien Marktwirtschaft, verhält es sich auch im Bereich der Philatelie so: Die
Nachfrage und das Angebot bestimmen den Preis. So sind auch bei Greenpeace Briefmarken die wertvollsten Sammler
Objekte nur teuer zu erstehen, stellen dafür aber auch eine wertvolle Investition dar. Das richtige Briefmarken bewerten ist dabei sehr wichtig.
Greenpeace ist eine der wenigen Organisationen, die auf eine Vielzahl
gelungener Briefmarkenblöcke und -sätze blicken kann. Viele Länder würdigen die Aktionen der Umweltorganisation mit
aussagekräftigen Sujets und animieren die Empfänger von so frankierten Sendungen, der Organisation eine Spende
zukommen zu lassen.
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